A Star is Born…

Neuer 130 Karat Diamant in Edelsteinqualität gefunden

Die Lucapa Diamond Company und ihre Partner haben die Rückgewinnung eines 130 Karat Diamanten in Edelsteinqualität aus dem Diamantprojekt Lulo in Angola bekannt gegeben. Dieser 130 Karat Diamant ist bis heute der 13´te Diamant mit mehr als 100 Karat und der zweite, der bis jetzt im Jahr 2019 zurückgewonnen wurde.

130-Lulo_0
Der größte Teil des Diamantenbestands von der Bergbaugesellschaft Sociedade Mineira Do Lulo soll in diesem Quartal verkauft werden. Der Fokus des Unternehmens zielt darauf ab, die Cashflows im Diamantmarktes zu schützen, in dem Nachfrage und Preise weiterhin robust sind, so dass einige Diamanten auch erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschrieben werden können. Was so ein Diamant für eine Geschichte haben kann, zeigt ein historischer Pedant.

Oscar-Verleihung: Der Tiffany-Diamant

„A Star is Born“ heisst der Film, für den Lady Gaga zur Oscar-Verleihung 2019 den mit geschätzten 30 Millionen Dollar Wert, teuersten Juwel, das je zu den Oscar-Verleihungen getragen wurde(der bisherige Rekord wurde von Gloria Stuarts 20 Millionen Dollar Harry Winston Blue Diamond gehalten, inspiriert von Titanic’s Heart of the Ocean) trug, den 128 Karat Tiffany-Diamanten. Als sie ihren Oscar-prämierten Song „Shallow“ aufführte war sie erst die dritte Person in der Geschichte, die diesen besonderen Diamant mit Halskette öffentlich tragen durfte. So wurde der Diamant vorher nur von zwei Personen getragen, zuerst von Mrs. Sheldon Whitehouse beim Tiffany Ball 1957 in Newport, Rhode Island und dann von Audrey Hepburn in einem Werbefotoshooting für die legendäre 1961´er Romanverfilmung „Frühstück bei Tiffany’s“.

gaga-audrey Lady Gaga und Audrey Hepburn mit Tiffanys-Diamant

Der 142 Jahre alte, atemberaubende, brilliant und kissenförmige „Tiffany-Diamant“, gilt mit 128,54 Karat als „einer der größten gelben Diamanten der Welt“ und stand nur einmal 1972 in einem Zeitfenster von 24 Stunden für 25 Millionen Dollar zum Verkauf. „Es gibt so viele schöne Juwelen auf der Welt, aber der strahlende Tiffany-Diamant ist wirklich außergewöhnlich“, erklärte Claudia Maria Gräfin von Brockdorff-Ahlefeldt. „Selbst wenn sie keine Einladung zu den Oscar-Awards hatten, können Sie vor einer zentralen Vitrine im Tiffany’s Fifth Avenue Store einen Platz in der ersten Reihe für den Tiffany Diamond einnehmen, um diesen aussergewöhnlichen Stein zu betrachten.“

Eine exklusive Geschichte

Der Tiffany Diamond, der 1877 von von Charles Lewis Tiffany für nur 18.000 Dollar gekauft wurde, hatte ursprünglich ein 287 Karat großes Stück Rohstein, bevor er berühmten Gemmologen George Frederic Kunz (nach dem der rosa Stein Kunzite benannt ist) zu 128,5 Karat Kissen geformt und fachmännisch geschnitten wurde, um seine Qualität und leuchtende gelbe Farbe hervorzuheben, sowie seine Brillanz zu unterstreichen.

1893 wurde er dann erstmalig auf der Weltausstellung in Chicago ausgestellt und tauchte 1955 in den Fenstern von Tiffany in den Händen eines goldenen Drahtengels selten auf. Nur wenige Jahre später zierte es den Hals von Audrey Hepburn in der Mitte einer Jean Schlumberger Diamantbandkette für einige Werbeaufnahmen zum Frühstück bei Tiffany’s. 1995 wurde der Stein in einem anderen Schlumberger-Stück, Bird on a Rock, für eine Museumsschau in Paris gesetzt. Im Jahr 2012 wurde der Diamant in seiner aktuellen Diamanthalskettenfassung zum 175. Geburtstag von Tiffany besetzt.

„Der Tiffany-Diamant ist aus vielerlei Gründen ein außergewöhnlicher Stein, darunter seine unglaubliche Größe, seine historische Bedeutung und die Tatsache, dass er seit seinem Kauf im 19. Jahrhundert bei Tiffany & Company geblieben ist“, erklärt Daphne Lingon, Leiter der Schmuckabteilung bei Christies. „In den letzten Jahren haben wir gesehen, dass gelbe Diamanten bei einer Auktion extrem hohe Preise erzielen, da die Seltenheit der Farbe immer begehrlicher wird. Doch dieser Stein ist aufgrund seiner Größe und seiner langen Geschichte mit dem renommierten Juwelierhaus wirklich eine eigene Liga.“

Vom Schmuckstück zum Renditeobjekt

Besonders große und prachtvolle Steine werden geschätzt wie Kunstwerke. Dazu zählen zum Beispiel der Hope-Diamant, der in Washington in der Smithsonian Institution zu bewundern ist, der Koh-i-Noor, der mit den britischen Kronjuwelen im Londoner Tower verwahrt wird, oder der Blaue Wittelsbacher, der einst die Bayerische Königskrone zierte.

Diamanten Zange

Doch heute begeistern sich viele Menschen aus ganz anderen Gründen für die Preziosen, sie betrachten Edelsteine ganz nüchtern als Instrument der Geldanlage. Diamanten sind nicht nur sehr selten, sondern versprechen eine stabilere Wertentwicklung als Aktien, fragwürdige Derivate oder Kryptogeld-Spekulationen. „Wir bekommen immer mehr Anfragen von Käufern, die Diamanten zur Geldanlage erwerben möchten“, berichtet Ralf Bauer, Generaldirektor der KBW AG aus der Schweiz. Insbesondere Akademiker, Selbständige und Gutverdiener interessieren sich für ein Investment in Edelsteine.

„Diamanten eignen sich vor allem zur Vermögenssicherung, sowie zum Aufbau einer stabilen Altersvorsorge“, erklärt Vermögensberater Markus Goller. „Wer kurzfristige Gewinne erzielen will, für den sind Diamanten hingegen ungeeignet. Der Wert von Diamanten steigt erfahrungsgemäß langsam, dafür aber nachhaltig.“ Reiner Beck, Verwaltungsrat der KBW AG (Schweiz) öffnete 2016 mit einem exklusiven Diamant-Contract den Markt nunmehr für den Normalverdiener.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Markus Goller
Pressekontakt KBW AG

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